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Erlebnistage 2018 - Club 4 + 5

Erläbnislager 2018

Samstag, 21. April bis Montag, 23. April 2018

Wer ist denn dieser Jesus? - so heisst ein Lied im Schülerbuch vom Club 4+5. Während unseren drei Erlebnistagen gingen wir dieser Frage nach und waren gemeinsam unterwegs. Wir, das waren 8 Kinder aus Benken, 6 Kinder aus Rheinau-Ellikon und ihre Katechetinnen Monika Nägeli und Emese Vitos und am Samstag Karin Kuhn.


Samstag
Bei schönem und für die Jahreszeit warmem Wetter startete unsere Wanderung beim Velorastplatz in Rheinau. Die Kinder lösten die ersten Fragen von einem Quiz und lernten sich kennen. „Auf den Spuren Jesu“ heisst auch, schon auf dem Weg Geschichten von Jesus kennen zu lernen. Die Kinder bekamen die Aufgabe, zwei dieser Geschichten als kleines Theater vorzuspielen. Die Taufe von Jesus wurde mit viel Spass vorgeführt.

Nach dem Essen wagten sich einige Kinder in den Rhein, der kaum mehr als 12 Grad hatte. Keiner wollte als „Gfröling“ dastehen und so kam es, dass alle Kinder ihre Badehosen auspackten. Da gab es Unerschrockene, die mit einem lauten Schrei ins Wasser tauchten, anderen war es dann doch sehr kalt – ihnen reichte es, bis zu den Knien im Wasser zu sein.

Unser nächster Halt war kurz vor Ellikon und die zweite Theatergruppe spielte uns die Geschichte, wie Jesus seine ersten Jünger berufen hatte.
Simon und sein Bruder Johannes hatten keinen Fisch gefangen. Jesus stieg auf das Boot von Simon und sprach zu den Menschen. Dann sagte Jesus zu Simon, er solle in die Mitte des Sees fahren um zu fischen. Simon war entsetzt; mitten am Tage ist es nicht möglich, Fische zu fangen. Das Wunder geschah, die Netze wurden voll und Jesus sagte zu Simon, dass er ihn zum Menschenfischer machen wolle.

Mit der Fähre überquerten wir den Rhein und auf dem Weg zum Begegnungs-zentrum hörten wir weitere Geschichten von Jesus.
Mit Begeisterung nahmen die Kinder ihre Zimmer in Beschlag und ich war begeistert, wie höflich und freundlich die Kinder von Anfang allen begegneten. Auch die Ordnung bei der Garderobe war vorbildlich.

Nach einem feinen Nachtessen blieb noch Zeit, um das grosse Gelände rund um das Begegnungszentrum zu erkunden. Den Filmabend kürzten wir, die Kinder waren müde von der Wanderung. Wie sich dann herausstellte, waren doch nicht alle so müde: Das Schwatzen nach dem Lichterlöschen klappte noch sehr gut. Kurz vor Mitternacht war dann in allen Zimmern Ruhe.


Sonntag
Am Morgen fiel es einigen nicht leicht aufzustehen, zudem war es Sonntag. Nach dem Frühstück ging es ins Dorf Rüdlingen. Die Kinder hatten ihren Fotoapparat dabei und bekamen den Auftrag, Kreuze und Fische zu entdecken.
Es entstanden tolle Bilder.

Nach der Mittagspause arbeiteten die Kinder an verschiedenen Posten, wie: in der Bibel Erlebnisse von Jesus nachlesen, mit Tinte und Feder griechisch schreiben, die Jünger und Jüngerinnen von Jesus kennenlernen und ein Buchzeichen in Form eines Osterkreuzes schön gestalten. In der Pause spielten einige Kinder Fussball und die anderen chillten auf dem Balkon der Zimmer.

Unser Spielabend fand auf der Terrasse statt. Nach dem wir ein Spiel mit christlichen Symbolen in den Händen drehen konnten, das nie zu Ende geht, eben endlos ist, spielten wir den Bibelthriller. Dieses Spiel ist mit dem Spiel Werwolf zu vergleichen, nur dass in unserem Spiel Fanatiker die Christen und Israeliten fangen müssen. Jesus kann versuchen, die Fanatiker in Jerusalem zu finden und Maria kann jede Nacht ein Haus beschützen. Wenn Adam oder Eva in der Nacht von den Fanatikern erwischt wird, sind beide aus dem Spiel, weil sie ohne den anderen nicht weitermachen wollen. Am wichtigsten ist eine gute Verteidigung, wenn man verdächtigt wird, ein Fanatiker zu sein. Wir haben solange gespielt, bis wir die Karten nicht mehr erkennen konnten. Es hat Spass gemacht und einige Kinder hatten noch nicht genug und spielten im Gruppenraum noch weiter, bis es Zeit war, die Lichter zu löschen.


Montag
Wie es zu in einem Untilager gehört, wurde auch am Montagvormittag inhaltlich am Thema Jesus und Symbole gearbeitet. In den Pausen waren nur wenige Kinder draussen, das chillen auf dem grossen Balkon war wohl interessanter.
Neben genug Pausen ist ein feines Essen in einem Lager sehr wichtig. Auch das letzte Mittagessen war nach dem Geschmack der Kinder und das Küchen- und Serviceteam war beeindruckt, wie höflich die Kinder waren. Ich bekam auch ein Kompliment, wie freundlich die Kinder allen Personen begegnet sind und wie ordentlich alles aufgeräumt war. Super.

Als alles Gepäck in den Autos verstaut war, machten wir uns erneut auf dem Weg nach Rüdlingen. Dieses Mal bis zur Kirche Buchberg - Rüdlingen mit der einmaligen Aussicht über den Rhein.

Dort erwartete uns Frau Pfarrerin Barbara Erdmann. Sie zeigte uns ihre Kirche und freute sich, wieviel die Kinder von den biblischen Geschichten und der refor-mierten Kirche schon wussten.

Der Höhepunkt war dann im Estrich. Dort steht ein Pestsarg. Es ist nicht mehr das Original, weil die Kirche im November 1972 brannte.
Überhitzte Ofenrohre entfachten im Zwischenboden des Dachstuhls einen Brand. Nur noch der Turm und die nackten Aussenmauern des Kirchenschiffes blieben stehen.

Auch der Pestsarg, das einzige Relikt aus den drei Pestzeiten der beiden Gemeinden in den Jahren 1611, 1629 und 1635 fiel dem Feuer zum Opfer. Man fand jedoch seine Eisenteile, die Beschläge und Tragringe wieder. Diese Teile konnten bei der Rekonstruktion des Pestsarges verwendet werden.

Ein herzliches Dankeschön an alle Kinder vom Club 4+5. Es waren drei aufregende und interessante Tage. In meiner Erinnerung bleiben die vielen lustigen Begebenheiten, eure Aufmerksamkeit und Freundlichkeit während dem Unterwegssein und im Begegnungs-zentrum, die vielen kleinen und grossen Gespräche. Mit euch unterwegs zu sein hat Spass gemacht.


An dieser Stelle ein Dankeschön an die Fahrerinnen, die uns das Gepäck brachten und abholten.
Den 5. Klässler wünsche ich alles Gute und Gottes Segen auf dem weiteren Weg zur Konfirmation.
Eure Katechetin Monika Nägeli

 
Nächste Anlässe:
Gottesdienst zum Erntedank
Am 20.10.2019 um 10:00 Uhr
Kirche Benken, Pfrn. Stephanie Gysel
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